Viel Lob erhielt die Tischtennisabteilung des OSC für die Organisation und Ausrichtung der Berliner Einzelmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren 2026. Bereits zum elften Mal in Folge war dies der Fall, wenn man der offiziellen Information des Berliner Tisch-Tennis Verbands glaubt, dem ältesten Landesverband im Deutschen Tischtennis Bund. Michael kommt in seiner vereinsinternen Rundmail auf zehn Zählungen. Wie auch immer; die Aussage scheint durchaus zutreffend, dass der OSC traditionell die Seniorenmeisterschaften ausrichtet. Uwe hat ja über den sportlichen Aspekt berichtet.
Traditionell heißt hier allerdings auch, dass sich die Berliner Tischtennis-Gemeinde in gewissem Sinn darauf verlässt, dass die Tischtennis-Begeisterten des OSC die Arbeit übernehmen. Denn es gibt eine Menge zu tun, ehe die Meisterschaften beginnen können, aber auch während der Meisterschaften und dann, wenn die letzte Siegerehrung stattgefunden hat und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Halle verlassen haben.
Den Löwenanteil der Arbeit übernimmt traditionell Michael. Dafür sei ihm an dieser Stelle noch einmal der Dank aller Beteiligten ausgesprochen, aber auch in Erinnerung gerufen, was oben zum Begriff „traditionell“ gesagt wurde.
Die Arbeit beginnt damit, dass Michael E-Mails an alle Mitglieder der TT-Abteilung verfasst, die unterschiedlichen Aufgaben an zwei Tagen auflistet und dazu aufruft, sich als Freiwillige den einzelnen Aufgaben zuzuordnen. Dank der zögerlichen Meldungen kann es leider nicht bei einer oder zwei Mails bleiben.
Die Ausschreibung des Turniers muss formuliert und veröffentlicht werden. Das Tool, über das die Anmeldungen online organisiert werden, muss angepasst und bereitgestellt werden. Auch das Tool, über das die Abwicklung des Turnierverlaufs gewährleistet wird und das zeitgleich online einsehbar ist, muss angepasst werden.
Es wird um Spenden in Form von Kuchen, Salaten, selbst gemachten Bouletten, Waffeln oder ähnlichem gebeten und um Information, wer was wann spendet. Aber auch, wie die Spenden zur Halle kommen, will organisiert sein. Dass Michael bereits Tage vor dem Turnierwochenende mit dem Backen diverser Kuchen und dem Herstellen von Salaten beginnt, soll hier nur erwähnt werden. Getränke und die Zutaten für belegte Brötchen müssen gekauft und zur Halle transportiert werden.
Bereits drei Stunden vor Turnierbeginn muss der Aufbau der 16 Platten und der unzähligen Banden in Angriff genommen werden. Auch die weiteren Vorbereitungen des Caterings muss erfolgen und über beide Tage muss das Catering gewährleistet sein (Verkauf, Kaffee kochen, Speisen erwärmen, Brötchen vorbereiten, abwaschen u.ä.). Die Turnierleitung, für die Oliver traditionell geradezu prädestiniert erscheint, braucht während der zwei langen Tage Unterstützung. Es werden ab den Viertelfinals Spielleitungen benötigt. Nach dem sportlichen Ende des Turniers muss der Abbau und der Abtransport der Materialien erfolgen.
Für die Vielzahl dieser Aufgaben hat Michael eine Richtzahl vorgegeben, die in der Praxis leider nicht erreicht wird. Bisher wurde das Fehlen von Unterstützern aber klaglos durch die kompensiert, die anwesend waren.
Es bleibt zu hoffen, dass bei den zwölften (oder doch den elften?) durch den OSC in Folge ausgerichteten Berliner Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren 2027 die Freude an der freiwilligen Unterstützung wächst.
Abschließend sei noch einmal allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich gedankt.
D.S.



