2025-12-03 Weihnachtsfeier 2025 der OSC-TT-Abteilung

Zum dritten Mal in Folge waren die Mitglieder der OSC-Tischtennisabteilung zur Weihnachtsfeier in den Saal des Königlichen Tischtennis Klubs Berlin im Hotel Berlin eingeladen. Vier Tischtennisplatten aus feinster Eichenmassivholzimitation dominierten in einem historischen Ambiente, das an das viktorianische Zeitalter und die frühe Edwardianische Ära erinnern soll, an eine Zeit, in der Tischtennis ursprünglich „Ping Pong“ genannt wurde, in feinen englischen Clubs und Salons entstand, mit schweren Holzschlägern, Zelluloidbällen und einer Atmosphäre von Eleganz und Tradition gespielt wurde – also für eine Weihnachtsfeier des OSC-Tischtennis genau richtig.

Jugend

Zur Weihnachtsfeier der OSC-Jugend sind in diesem Jahr 20 Kinder in den königlichen Tischtennis Klub gekommen. Wir hatten ein tolles Fest und 90 Minuten viel Spaß unter dem Stern des Tischtennis-Spiels. Weihnachtsmann Micha hat sich jede Menge ausgedacht, damit es keinem auch nur einen Moment langweilig wurde: Weihnachtsmann-Dart, Tischtennisball-Pong, Mini-Basketball und Zielspielen waren die Disziplinen in der Vorrunde. Die Kinder haben fleißig Punkte gesammelt, um sich für eine starke Endrunde an der Miniplatte zu qualifizieren. Wichtel und Weihnachtsmann haben nachgeholfen, die Vorrundenpunkte ein bisschen hochzutreiben. Alle, die es gewagt haben, einen Schnappschuss als Weihnachts-Wichtel in die Runde zu schicken, haben einen Bonus bekommen. Das und das K.O. Spiel am Minitisch haben nach der Stärkung mit Pommes rot-weiß und Fanta die Stimmung noch einmal angeheizt. Die Kinder waren mit vollem Einsatz bei der Sache. Als Belohnung gab es für alle Jungen und Mädchen einen Schokoweihnachtsmann und Medaillen. Ein guter Start in die verbleibende Adventszeit und ein toller vorweihnachtlicher Nachmittag!

Erwachsene

Ab 19 Uhr waren die Erwachsenen an der Reihe – von der Uhrzeit her der übliche Trainingsbeginn. 27 Frauen und Männer waren der Einladung gefolgt, mussten sich vorab aber erstmal an einem reichhaltigen Buffet stärken, um den anschließenden sportlichen Anforderungen gerecht werden zu können. In einem nach vorne hin offenen Seitenraum nahmen wir Platz, gaben unsere Getränkebestellungen auf und schon wartete das Buffet gleich um die Ecke auf uns. Hier war für jeden etwas zu finden und reichhaltig war es auch.

Doch dieses Mal war etwas anders als in den beiden Jahren zuvor. Ich entschied mich an der Salatbar zunächst für einen Vorspeisenteller. Der direkte Weg zur Hauptspeise war mir dann aber durch eine endlos wirkende Schlange einer oder mehrerer anderer Gruppen verstellt, die sich am selben Buffet bedienten. Das trübt natürlich die Freude am Buffet.

Aber breiten wir den Mantel des Schweigens über diese Vorveranstaltung, denn in dem Raum war es außerdem schrecklich laut und der eigentliche Höhepunkt stand ja noch bevor: der Königliche Tischtennis Klub Berlin.

Vier Tischtennisplatten warteten in einem stilvoll eingerichteten Saal auf Kundschaft, die es sich aber erst einmal auf Sesseln rund um Cocktailtische bequem machte. Michael, unser Abteilungsleiter, hatte es sich nicht nehmen lassen, das sportliche Abendprogramm vorzubereiten und zu moderieren.

Es bildeten sich Grüppchen an den einzelnen Tischen, die selbst organisiert Bälle warfen, schlugen, einsammelten und die Punkte mitzählten. Ein gewisser sportlicher Eifer war unverkennbar, der mit viel Spaß und Lachen den Raum füllte. Daneben war aber auch Zeit für kleine Gespräche oder Scherze.

Nach dieser sportlichen Vorrunde war das obligatorische Gruppenfoto an der Reihe. Michael verteilte dazu von ihm selbst gebackene und verpackte Kekse mit den Buchstaben O – S – C. Die Kekse, das sollte erwähnt werden, waren nicht nur dekorativ, sondern auch lecker.

Dann kam der Sprung in die Viertelfinals. Im direkten Vergleich qualifizierte sich derjenige, der die meisten Bälle in einen am anderen Plattenende stehenden Eierkarton platziert hatte.

Die Halbfinals trugen Oliver und Tobias sowie Martin und Dieter N. an einer Miniatur-Tischtennisplatte mit Minischlägern, aber normalem Ball aus. Das Finale spielten Tobias und Martin wieder an einer großen Platte. Gespielt wurde ein Satz bis 11, bei dem allerdings nach zwei Aufschlägen Materialien (Bälle verschiedener Größen und Materie, Schläger unterschiedlicher Größe und mit verschiedenem Belag) ausgewechselt wurden. In einer knappen Entscheidung setzte sich schließlich Martin durch, der sich bei der Siegerehrung neben den Schokoladen-Nikoläusen für die vier Erstplatzierten zusätzlich über eine Tüte Haribos freuen konnte. Bei der Siegerehrung war Dieter N. leider gerade außerhalb des Raums.

Um 22 Uhr räumten wir den Königlichen Tischtennis Klubsaal wieder und verlagerten das weitere Geschehen in die Nähe der Bar. Michael wurde für seine kreativen Ideen und sein Engagement mit viel Applaus bedacht.

Allmählich neigte sich ein lustiger, unterhaltsamer Abend seinem Ende zu, der die Anwesenden auf eine andere Art einander nähergebracht hat.

D.S. / N.H. (Jugend)